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Mail von Elisabeth Hollerbach, 5.7.2000
 

hallo, ihr lieben leut,... ich plädiere deshalb für einen anderen ansatz: die tauschbewegung: womit sind wir angetreten, was wollen wir wirklich? das vor folgendem hintergrund: nach jahren der ersten euphorie, in der wir anfangs standpunkte und programme anderer mehr oder weniger übernommen hatten, stellen wir ernüchterung fest. 2/3 der teilnehmerInnen sind inaktiv, es klappt nicht mit der verbindlichkeit, die qualität der leistungen läßt häufig zu wünschen übrig, ein konsens in dem, was wir gemeinsam wollen, ist mit der basis nicht herzustellen, die entscheidungs- und legitimationsstrukturen stimmen mit dem ansatz nicht überein, es gibt häufig keine klaren profile dessen, was ts sind, was sie wollen.wie steht es mit einbindung von institutionen und gewerbe, mit kommunen? mit der klarheit darüber, ob ts teil einer gesamtgesellschatlichen bewegung zur umorientierung sind? - welchen stellenwert hat die komplementäre währung bzw. geldtheóretische überlegungen, was ist sozial an ts? neubesinnung steht an, begriffsklärung, standortbestimmung. oder dümpeln wir in der hobbyecke dahin? -positionen sind zu klären und konstruktive ansätze für gemeinsame neuansätze - und dafür könnte karlsruhe ein forum sein. ...
soviel für heute und good luckelisabeth

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