Positionspapier deutscher Tauschsysteme
BAG, Arbeitsgemeinschaft bundesdeutsche Tauschsysteme
Liebe TauschfreundInnen, wie versprochen, nun endlich das angekündigte
Positionspapier vom Treffen in Rostock. Wir freuen uns über viele
Rückmeldungen!!! Klaus Reichenbach
Unsere Gesellschaft befindet sich in einer Krise. Der Wohlfahrtsstaat
leistet nicht mehr das, was er kostet. Der Gesellschaft geht die Lohnarbeit
aus, d.h.
die bezahlte Arbeit, während die Gewinne der Multis stetig steigen.
Die Staats- und Kommunalverschuldung wächst in gigantische Höhen,
und die kommunalen und staatlichen Institutionen können aufgrund ihrer
immer knapper werdenden Gelder ihren sozialen und kulturellen Aufgaben
nicht mehr gerecht werden.
Dennoch ist kein allgemeiner Niedergang festzustellen, sondern ein weltweiter
Umbruch, der neben großen Gefahren auch viele neue Chancen bietet.
Selbsthilfe, Kreativität und neues Denken ist erforderlich, um die
sozioökonomischen Anforderungen zu bewältigen, vor die sich die
Gemeinschaften gestellt sehen. Wie also organisieren wir uns und unsere
gesellschaftlichen Belange neu?
Es gibt immer mehr Bürger und Bürgerinnen, die das Füreinander
selbst in die Hände nehmen. Bürger mit Sinn für das Gemeinwohl
helfen anderen und sich selbst. Sie errichten eine Infrastruktur, die auf
dem Prinzip der gegenseitigen Hilfe und Anerkennung beruht, die eine reziproke,
eine neue Kultur des Gebens und Nehmens schafft.
Die über 350 Tauschsysteme (Tauschringe, Seniorengenossenschaften
u.a.) in Deutschland sehen sich als Teil dieser gesamtgesellschaftlichen
Umorientierung. Aus mindestens zwei ideengeschichtlichen Traditionen heraus,
den geld- und wirtschaftstheoretischen und den sozialreformerischen, entstanden
und entwickeln sich Selbsthilfeinitiativen, die den anwachsenden sozialpolitischen
und ökonomischen Defiziten in unserer Gesellschaft eine Fülle
von Handlungsmöglichkeiten, Talenten und Fähigkeiten entgegensetzen
- jenseits verordneter oder institutionalisierter Bürgerarbeit. Hier
werden die Einzelnen wieder dazu befähigt, Hauptakteure in ihrem Lebenszusammenhang
zu sein und verantwortlich in Gemeinschaft zu handeln. Sie erkennen den
Wert des Menschen, der Arbeit und der Umwelt als Basis allen Reichtums
an. Im Austausch der sozialen, geistigen und wirtschaftlichen Hilfe untereinander
entstehen neue Modelle für eine zukunftsfähige Gesellschaft.
Sie sind Experimentierfelder für Gemeinwesenarbeit, lokale, soziale
und nachhaltige Ökonomie, neue Arbeit und Neubewertung von Arbeit,
für Arbeit als lebensgestaltendes Element in einer neuen "Tätigkeitsgesellschaft".
Tauschsysteme sind lokale, oft private Zusammenschlüsse von Menschen,
die im Rahmen eines DM-unabhängigen Verrechnungs- bzw. alternativen
Wertsystems Leistungen und Sachen multiliteral tauschen. Das Tauschmittel
ist zumeist die Zeit, d.h. es wird in Stunden oder Minuten aufgewendeter
oder in Anspruch genommener Zeit ( = Lebenszeit) verrechnet. Alle Arbeit,
auch die sogenannte "Frauenarbeit" erfährt so die gleiche Bewertung.
Der Preis von Sachen, Lebensmitteln, von Leihen/Verleihen wird entsprechend
ausgehandelt.
Tauschsysteme haben unterschiedliche Organisationsformen, passen sich
den jeweiligen Bedürfnissen ihrer Teilnehmer/innen an. Sie sind keine
Dienstleistungsagenturen, keine Wirtschaftsunternehmen, auch kein profitorientiertes
Gewerbe. Sie organisieren sich in möglichst hierarchiefreien
(nicht machtbesetzten), demokratischen bis basisdemokratischen Strukturen.
Jeder/jedem wird damit die Möglichkeit zur aktiven Teilnahme am sozialen
Geschehen und an der Entwicklung der Gemeinschaften geboten.
Allen gemeinsam ist eine erweiterte Nachbarschaftshilfe und die Bildung
von lokalen, sozialen, ökonomischen Netzwerken mit häufig ökologischer
Orientierung. Sie setzen auf Eigeninitiative und Selbstverantwortung, Entfaltung
des Selbstwertgefühls durch Selbstbestimmung der Arbeit, durch Kreativität
und Phantasie, auf die Vielfalt menschlicher Fähigkeiten und Talente.
Tauschsysteme sind autonom, Teilnehmerinnen und Teilnehmer handeln sebstbestimmt
und eigenverantwortlich.
Die gesellschaftliche Wirkung und Relevanz zeigt sich in den folgenden
Zielen und Grundpositionen.
Deutsche Tauschsysteme wollen
Ø die soziale Kompetenz des/der einzelnen, damit Eigenverantwortlichkeit
und Selbsthilfe und kommunikatives Handeln unterstützen.
In Tauschsystemen erfährt sich der/die Einzelne als ganzer Mensch,
der über eine Fülle von Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügt,
die von anderen gebraucht werden und von gesellschaftlichem Nutzen sind.
Durch die Entdeckung und Entfaltung eigener Talente und Kreativität/Phantasie,
gewinnt sie/er Freude, Selbstwertgefühl und Vertrauen, die sie/ihn
ermutigen, aktiv und kompetent zu handeln und sich in die Gemeinschaft
einzubringen.
Menschen unterschiedlichster Herkunft und aus verschiedenen Lebenssituationen
lernen sich über den Input: "Ich biete an, ich brauche" kennen und
üben sich darin, miteinander und mit Konflikten umzugehen. Sie agieren
in einem "geschützten Raum", in einem überschaubaren Netzwerk
von Gleichgesinnten, vertrauen in deren Anständigkeit und Verbindlichkeit.
Vertrauen und soziale Netze vermindern Angst und Isolation, setzen neue
Handlungsspielräume frei und die Bereitschaft, Zeit für sich
selbst und andere aufzubringen.
Sicherheit ersetzt Versicherung: Man weiß - nicht nur in Notfällen
- , wer aus dem Tauschnetz helfen kann.
Intakte Nachbarschaften und neue Beziehungsgeflechte fördern
Lebensfreude und individuelle Handlungskompetenz, mobilisieren gesundheitliche
Stabilisierung und Selbsthilfepotentiale, entlasten öffentliche Einrichtungen.
Ø soziale Netze und Nachbarschaften, solidarisches Engagement
und Gemeinschaft fördern
Der gesellschaftlich sanktionierte Grundsatz, vor allem den privaten
Nutzen zu maximieren, führt zu Vereinsamung und Isolierung, - also
zu all' den sozialen Schwächen, unter denen Gesellschaften heute leiden.
Bürgerinnen und Bürger, die sich in Tauschsystemen engagieren,
gehen jedoch davon aus, daß die Menschen aber, um ein "gutes
Leben" leben zu können, Glück und Zufriedenheit vor allem dann
finden, wenn sie Gemeinschaftsaufgaben erfüllen, in denen es um die
Verantwortung für andere Menschen und zukünftige Generationen,
um die Erhaltung unserer Mitwelt und gemeinsamen Güter geht.
Das Wissen über Bedürfnisse und Bedarf der Gemeinschaft wächst
durch Gemeinsamkeit, durch Feste, Gemeinschaftsveranstaltungen.
Tauschsysteme sind offen für alle und bilden so eine bunte soziale
Mischung, die neue Solidaritäten zuläßt, neue Gruppen und
soziale Netze, die auch Schwächere in der Gemeinschaft stützen.
Tauschsysteme fördern intakte Nachbarschaften, neue Beziehungsgeflechte,
fördern die Verwantwortung für das Gemeinwesen und demokratisches
Verhalten. Sie machen eine Wiederaneignung der sozialen und ökonomischen
Räume möglich.
Als soziale Netze können sie präventiv und gesundheitsfördernd
wirken und Kriminalität, Gewalt und Umweltzerstörung vorbeugen.
Eigen- und Mitverantwortlichkeit, Gleichberechtigung und Mitbestimmung
in offenen Organisationsstrukturen ermöglichen die Einübung in
politisches Handeln.
In Tauschsystemen werden neue Traditionen des Gemeinwesens möglich.
Ø eine gerechtere Verteilung von Arbeit und Werten erreichen,
neue Arbeitsformen erproben, Arbeit neu bewerten.
Wer bestimmt, was Arbeit ist? Was Tätigkeit, Beschäftigung
oder Spiel?
E.F.Schumacher hat von einer dreifachen Funktion der Arbeit gesprochen:
Sie gibt dem Menschen die Chance, seine Fähigkeiten auszuüben
und zu entfalten - sie vereinigt ihn mit anderen Menschen zu einer gemeinsamen
Aufgabe - und sie verschafft ihm die Mittel für ein menschenwürdiges
Dasein. Alle drei sind lebenswichtig, weil sie ihm zu einer sozialen Identität
verhelfen. Arbeit ist also mehr als Erwerbsarbeit. Arbeit ist das im Leben
mit am wichtigsten immaterielle Gut. Der tätige Mensch sucht sich
in dem, was er arbeitet, zu erfahren, seine Erfahrungen zu gestalten, das
Gestaltete zu verändern, um wieder neu zu erfahren .... Arbeit ist
also mehr als nur Broterwerb.
Arbeit ist Alltagsgestaltung, ist Eigenarbeit. In Tauschsystemen fragen
sich die Leute erst einmal, ob sie ihre Dinge nicht selber bzw. untereinander
geregelt bekommen.
Arbeit ist Dienst am Nächsten, ist Gemeinschaftsaufgabe, ist Kultur-
und Bildungsarbeit - und diese sollte nicht nur Ware sein.
"Um 3,6 Millionen Arbeitslose wieder zu beschäftigen, ist ein Wirtschaftswachstum
von 35 % nötig - eine illusorische Zahl, illusorisch auch deshalb,
weil in Deutschland seit 30 Jahren die Produktivität pro Arbeitsstunde
schneller steigt als das Bruttoinlandsprodukt."
Arbeitslosigkeit kann auf Dauer nicht durch Umverteilung von unten nach
oben, durch Investititionsförderung und Wachstum vertrieben werden,
durch Lohnersatz und Sozialhilfe.
Das Statistische Bundesamt hat ermittelt, daß nur 38 Prozent der
in Deutschland geleisteten Arbeit bezahlt, aber 62 Prozent unbezahlt geleistet
wird - vor allem von Frauen ( Stat. Bundesamt 1995). Gesellschaftlich notwendige
Arbeit muß aber in allen ihren Facetten und ihrem Wechselspiel angesehen
werden. Gesellschaftliche notwendige Arbeit ist also nicht nicht nur
"geldwerte", marktvermittelte Arbeit.
Selbstwertverlust entsteht durch den Verlust von sinngebenden und gesellschaftlich
anerkannten Tätigkeiten, die noch immer als "bezahlte Arbeit" im herkömmlichen
Verständnis definiert werden. Der Verlust von bezahlter Arbeit ist
Ursache der aktuellen sozialen und kulturellen Krise des Alltags.
Arbeit, gerade auch die nicht mit Geld bezahlte, muß im
Einklang stehen nicht nur mit den materiellen (existenzerhaltenen) Anforderungen,
sondern auch der inneren menschlichen Natur entsprechen. Gerade Tauschsysteme
entwickeln und praktizieren hier zukunftsfähige Modelle, in denen
alle Arbeit gleich bewertet und anerkannt wird. Sie schaffen in ihren Netzwerken
Räume für öffentliche Anerkennung und Bestätigung auch
der Non-Profit-Arbeit.
Tauschsysteme bieten Experimentierfelder für die "neue Arbeit",
für sinnstiftende Tätigkeiten im ganzen Lebenszusammenhang.
Ø alternatives Wirtschaften testen, lokale Ökonomie
fördern und ökonomisches Umdenken anregen.
Lokale Ökonomie betrachtet die Region oder den Ort nicht als beliebigen
wirtschaftlichen Standort, sondern als Einheit, als Lebenszusammenhang
einer bestimmten Bevölkerung mit ihrer natürlichen Umwelt und
der gewachsenen Kultur. Diese Diktion entspricht der Idee der Tauschringbewegung.
Die Auswirkungen der Globalisierung, die z.B. ganze Regionen verarmen
läßt, zwingen zum ökonomischen Umdenken. Lokale/regionale
Ökonomie, die auf den Bedürfnissen der Menschen und der Ressourcen
und Bedingungen vor Ort basiert, wird immer notwendiger.
Wir sehen es auch als Recht aller Menschen an, eine "angemessene
wirtschaftliche Entwicklung" verwirklichen zu können entsprechend
der Forderung der Brundtland-Kommission.
Tauschsysteme verhelfen dazu, die Ökonomie wieder einzubetten in
zukunftsfähige und lebenswerte soziale Bezüge. Ein Schritt dorthin
ist die Eigenversorgung mit Dienstleistungen und Produkten aus dem lokalen
Umfeld. Die hier erwirtschafteten Leistungen bleiben in der Verfügungsgewalt
der Beteiligten, machen unabhängiger von den Schwankungen der Weltwirtschaft.
Durch eigene Verrechnungssysteme können so Wissen, Fähigkeiten
und Kreativität der Menschen vor Ort aktiviert werden. Tauschsysteme
zeigen, dass dadurch Fülle und Lebensqualität entstehen, die
nicht durch künstliche Knappheiten begrenzt werden.
Ø mehr Unabhängigkeit von Arbeitsmarkt und Geld erlangen
Den Gesellschaften geht die bezahlte Arbeit aus, so dass es immer mehr
Menschen geben wird, die keine Möglichkeit haben, auf dem 1. Arbeitsmarkt
ihr notwendiges Einkommen zu verdienen. Statt dann aber von Sozialhilfe
und Arbeitslosengeld abhängig zu werden, auf die Versorgung "von oben"
zu warten, gibt es in Tauschsystemen Möglichkeiten, selbst tätig
zu werden und sich neuen sozialen Netzen anzuschließen.
Hier erfährt die/der Einzelne nicht nur Anerkennung und eine Wertschätzung
der eigenen Arbeit, sondern auch geldunabhängige Bezüge, die
jenseits von Konsum und Arbeitsmarkt neue und zukunftsweisende Lebensqualitäten
erschließen. Tauschsysteme gehen von gesellschaftlich notwendiger
und sinnstiftender Arbeit aus. In ihnen wird alle Arbeit gleich bewertet
und so organisiert, dass jeder seinen Beitrag leisten kann. Die Fülle
der gemeinschaftlichen Ressourcen führt zu immer mehr Selbstbestimmung
und Unabhängigkeit von den Zwängen des Arbeits- und Geldmarktes.
Ø eine neue Kultur des Gebens und Nehmens aufbauen
Wie sehr die Orientierung an der Maximierung des eigenen Nutzens und
der Vermarktung selbst noch des Seelenheils alle Bereiche unseres Lebens
beherrscht, zeigen die Diskussionen über Ethik, Gewalt und Verbrechen.
Auch bei Wirtschaftsverbrechen und Steuerdelikten entsteht oft der Eindruck,
dass es sich hierbei um lediglich "Kavaliersdelikte" handelt.
Die Praxis in den Tauschsystemen zeigt, dass ausgewogenes Geben und
Nehmen sowohl zu einem gesunden Selbstwertgefühl als auch zu
einem gesunden sozialen Netzwerk gehören, das "gute Leben" fördern,
neue Horizonte öffnen.
Tauschsysteme tragen dazu bei, den Zusammenhang von Ökonomie
und Leben, die Wirkungs- und Funktionsweisen von Geld und Geldkreisläufen
zu verstehen und damit die Ursachen von gesellschaftlichen Problemen zu
erkennen.
Ø neue Konsummuster und Lebensstile im Sinne der Agenda 21
entwerfen
Eine "angemessene wirtschaftliche Entwicklung" ist nicht vereinbar
mit den Konsumansprüchen der Durchschnittsbürger in den Industrienationen.
Um auf dieser Erde überleben zu können, brauchen wir einen massvolleren
Umgang mit unseren Ressourcen und eine Orientierung an Werten, die sich
zu leben "lohnen".
In Tauschsystemen geht es um Zeitwohlstand statt Güterreichtum,
werden Ressourcen geschont und Müll vermieden durch kurze Wege, Wiederverwertung
und gemeinsames Nutzen von Gebrauchsgütern.
In Tauschsystemen machen die unterschiedlichsten Menschen mit unterschiedlichsten
Biographien mit: Berufstätige, Teilerwerbstätige, Kleingewerbler,
Arbeitslose, Alleinerziehende, Selbständige, Rentner, Studenten und
Schüler, Hausfrauen, Akademiker, Angestellte - Tauschsysteme
sind für alle offen.
Tauschsysteme beteiligen sich an Gemeinwesenaufgaben und arbeiten zusammen
mit:
-
Bürgerhäusern, Häusern der Eigenarbeit oder entsprechenden
Einrichtungen
-
Alten- und Serviceeinrichtungen
-
Bildungseinrichtungen, VHS, Gewerkschaften, NGO's (Nichtregierungsorganisationen)
-
Frauenorganisationen
-
Agenda 21 Initiativen
-
Gründer- und Existenzaufbauzentren, Kleingewerbe, Produzenten,
Biobauern
-
Kommunalen und sozialen Einrichtungen
-
Arbeitsinitiativen, soweit sie nach neuen Wegen suchen
Tauschsysteme wenden sich gegen jede weltanschauliche, religiöse oder
politische Vereinnahmung, gegen jegliche Ausnutzung des Tauschsystems,
gegen autoritäre Verhaltensweisen und Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte.
Tauschsysteme fordern
· die Anerkennung der Tauschbewegung als eine gesellschaftlich
innovative und notwendige Kraft, die nicht behindert, sondern gefördert
werden muß.
· die Beteiligung an der Konzeptentwicklung für "Bürgerarbeitsmodelle".
("Tauscharbeit" ist auch bürgerschaftliches Engagement, wirkt sich
als soziale Vernetzungsarbeit aus und beruht auf freiwilligem Engagement,
muss deshalb von Staat und Kommunen unterstützt werden.)
· die Unterstützung durch Staat und Kommunen durch die
Schaffung von Rahmenbedingungen für Selbsthilfenetzwerke und Selbstorganisation
von Stadtteilinitiativen
· die Bereitstellung von räumlichen und personellen Ressourcen.
· flexibles Reagieren auf Ideen.
· Förderprogramme in Sachen Werteausgleich.
· Nichtanrechnung von Tauschwerten bei Sozialleistungen gerade
wegen der präventiven Wirkung von Aktivität in einem geschützten
Rahmen.
· Steuerfreiheit für Tauschleistungen von Privatpersonen
· Steuerfreiheit für Kleingewerbe im Rahmen einer Experimentierphase
zur Stärkung der lokalen Ökonomie und des Gemeinwesens.
· Hinzuziehung von Vertreterinnen und Vertretern von Tauschsystemen
zu Arbeitsmarkt- und sozialen Programmen.
· Wissenschaftliche Unterstützung zur Überwindung
"blinder Flecken".
· Runde Tische, Zusammenarbeit auf allen kommunalen Ebenen,
Fachforen.
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